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Bürgernähe

Das Amt des Oberbürgermeisters trägt es im Namen: Bürger-meister. Ein OB muss für die Bürger*innen erreichbar sein, ein offenes Ohr haben und vereinen, überparteilich und auch generationsübergreifend. Kinder und Jugendliche sollen ebenso zu Wort kommen, wie Erwachsene jeden Alters. Das werden die Grundsätze meiner Tätigkeit als OB sein. Gerade als parteiloser OB will ich es als Aufgabe wahrnehmen, die scheinbar unversöhnlichen Parteien zu einem Miteinander für unser Neumünster zu motivieren. Der Zusammenhalt, der unter den Bürgerinnen und Bürgern besteht, muss auch in der Ratsversammlung spürbar werden. Es ist an der Zeit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und gemeinsam Probleme anzupacken, statt Schuldige zu suchen und Verantwortung abzugeben. Die Stadtteilbeiräte will ich zu einem regen Austausch animieren und jedem Stadtteil die erforderliche Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung zukommen lassen.

Leben in Neumünster

Unsere Stadt hat viel zu bieten. Die Infrastruktur ist gut und auch die medizinische Versorgung wird stetig verbessert. Bei vielen endet leider hier das Positive an unserer Stadt. Neumünster ist eine lebendige Stadt, mit Ecken und Kanten. Wir haben eine aktive Jugend, engagierte Vereine und Verbände, ein kulturelles Leben, Persönlichkeiten und Natur pur. Für mich ist Neumünster einzigartig. Alles ist vorhanden und innerhalb von wenigen Minuten erreichbar. Wir haben mehrere Feuerwehren, die uns Sicherheit geben. Der Zusammenhalt ist stärker als viele selbst es glauben mögen. Hilfen werden selbst in diesen schweren Zeiten in zahlreichen Gruppen in den sozialen Medien organisiert und es findet ein lebhafter Austausch statt; zugegeben manchmal auch etwas hitzig.

Eines will ich auch gern als Oberbürgermeister erreichen: Die Menschen in Neumünster sollen ihre Stadt lieber gewinnen und gern hier leben und diese Verbundenheit zur eigenen Stadt auch nach außen tragen.

Bildungsstandort

Neumünster hat eine lange Tradition als Arbeiterstadt. Der Wandel der Zeit erfordert von uns als Stadt, dass wir uns breiter aufstellen. Der Fachkräftemangel ist heute jedem ein Begriff. Neumünster muss zu einer Schmiede von Fachkräften werden und nach der Ausbildung einen attraktiven Arbeitsmarkt bieten. Nur so kann gewährleistet werden, dass auch die folgenden Generationen ihr Leben in Neumünster verbringen werden.

Es gibt bereits erste Anstrengungen, in Neumünster eine Fachhochschule zu etablieren. Diese müssen zu einer landesweiten Bewegung entfacht werden, da Neumünster mit seiner zentrale Lage, seiner Infrastruktur und erschwinglichen Mieten und Lebenshaltungskosten für Schüler und Eltern überregional gleichermaßen interessant ist.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gehört es ebenso dazu, Schulen bestmöglich auszustatten und in Schleswig-Holstein zum Vorreiter der Digitalisierung zu werden.

Sicherheit

Nachrichten über Kriminalität in unserer Stadt sind leider nicht ungewöhnlich. Neumünster wird je nach Statistik gar als eine der gefährlichsten Städte Deutschlands betitelt, und das nicht erst seit gestern. Wir dürfen uns damit nicht abfinden. Leider verliert die Politik hierüber jedoch kaum ein Wort.

Die Menschen in dieser Stadt treibt dieses Thema auf jeden Fall um. Auch ich selbst musste diese Erfahrung leider persönlich machen. Als Bürgermeister möchte ich aktiv mit den Sicherheitsbehörden an einer Lösung arbeiten und Konzepte entwickeln, die Menschen vor Kriminalität schützen.

Chancengleichheit

Die Menschen sind glücklicherweise nicht gleich und sollen sich frei entfalten, entwickeln und so leben können, wie es ihnen beliebt. Die Realität sieht leider anders aus. Durch geringes Einkommen, die Herkunft, Religion oder Kultur hat leider nicht jeder Mensch dieselben Chancen. Besonders Menschen mit Beeinträchtigungen müssen bereits einen Marathon hinlegen, um überhaupt an die Stelle zu gelangen, wo andere erst starten. Die Verwaltung muss sich hinter diese Menschen stellen und so dazu beitragen, dass wir uns der echten Chancengleichheit nähern. Dies kann durch individuelle Förderung ebenso wie durch Maßnahmen im Kollektiv erreicht werden.

Einzige Voraussetzung ist die bedingungslose Anerkennung unserer demokratischen Grundordnung, denn darauf baut unsere Gesellschaft auf.

Leerstände und Verwaisung der Innenstadt

Die Attraktivität der Innenstadt muss gesteigert werden, in diesem Punkt sind wir uns alle einig! Die Verlegung der vorhandenen Steine ohne Fugen oder auch die Asphaltierung des Fahrradweges kann möglicherweise dazu beitragen, dass weniger Fußgänger und Radfahrer stürzen. Es handelt sich aber nur um einen kleinen Baustein, was der Politik auch klar geworden ist. Die Attraktivität der Innenstadt kann nur mit einem Gesamtkonzept gesteigert werden, das wir mit den betroffenen Menschen, Unternehmen, Hausbesitzern und den demokratischen Vertretern der Lokalpolitik entwickeln müssen. Dabei sehe ich mich als Initiator, Vermittler und Ideengeber, um Orientierungslosigkeit und Stillstand bei dieser schwierigen Aufgabe entgegenzuwirken. Wenn wir die Menschen von Ideen überzeugen können, werden sie diese mittragen und umsetzen.

Corona

Weder Jahreswechsel noch Impfstoff ändern etwas daran, dass wir uns noch einige Zeit mit diesem Thema und den damit einhergehenden Einschränkungen auseinandersetzen müssen. Ich bin überzeugt, dass mich dieses Thema in der ersten Zeit im Amt begleiten wird. Können wir als Stadt helfen, dass Förderprogramme genutzt werden?

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